FEHLENDER ARBEITSCHUTZ DURCH UNTERBESETZUNG MIT ARBEITSINSPEKTOREN?
Abhilfe wäre dringend notwendig.
Die verheerenden Arbeits- und Lohnbedingungen vieler ausländischer Arbeiter, die vor kurzem durch die Gewerkschaft SGB/CISL aufgedeckt wurden, machen deutlich, dass im Arbeitsschutz vieles im Argen liegt. Vor allem im Baugewerbe sind wirksame Kontrollen auch nicht annähernd möglich, da nach Auskunft der Abteilung Arbeit im Land ca. 1600 Neubaustellen, 1000 Wiedergewinnungsarbeiten und 1400 öffentliche Arbeiten in Betrieb bzw. im Gange sind. Obwohl viele Bauunternehmen gewiss in aller Korrektheit gute Lohn- und Arbeitsbedingungen bieten, dürften trotzdem Fälle von Schwarzarbeit und Ausbeutung an der Tagesordnung sein.
Umso mehr überrascht, dass die Abteilung Arbeit nur über fünf Arbeitsinspektoren verfügt, die aufgrund des riesigen Untersuchungsfeldes allein im Baugewerbe und der Komplexität der Arbeitsinspektion vollkommen überfordert sind. Sogar der Leiter der Abteilung Arbeit bezeichnet die Zahl als „nicht ausreichend“.
Daher folgende Fragen an die Südtiroler Landesregierung:
1. Wie viele Fälle können die Arbeitsinspektoren im Jahr bearbeiten? 2. Besteht die Absicht, die Zahl der Inspektoren demnächst zu erhöhen?
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