"LENTIUS, PROFUNDIUS, SUAVIUS"
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BILANZGEWINN DER SEL

Wo bleibt der Anteil für den Landeshaushalt und die SteuerzahlerInnen Südtirols?

Die „überaus positive“ SEL-Bilanz 2008 mit einem Umsatz von 142,6 Mio. € und einer Steigerung des konsolidierten Bilanzgewinns von 4,11 Mio. € auf über 7 Mio. € ist eine zwiespältige Erfolgsmeldung. Der hohe Gewinn kommt auch deshalb zustande, weil die Darlehen für die Übernahme der Edison-Kraftwerke im Jahr 2008 voll zu Lasten des Landeshaushalts bzw. des Steuerzahlers gehen. Während die SEL als Mitbetreiberin der Kraftwerke deren Gewinne anteilig abschöpft, belasten die Zinsen und die Tilgung des 177 Mio. € schweren Darlehens ausschließlich den Landeshaushalt. Es wäre keine unbillige Forderung, wenn zumindest 50% des Gewinns in den Landeshaushalt zurückfließen würden, um diese Belastung zu vermindern. Die SEL würde weiterhin ein „gesundes und leistungsfähiges Unternehmen“ (Präsident K. Stocker) bleiben und ihrer Verantwortung für das Südtiroler Allgemeinwohl besser entsprechen..


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