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BBT-MACHBARKEITSSTUDIE FÜR DAS UNTERLAND

Die gestern in Auer vorgestellte Machbarkeitsstudie für die BBT-Zulaufstrecke im Unterland ist gewiss beruhigend für die Anwohner, die eine offene Streckenführung in verheerender Weise getroffen hätte. Auch der Nachweis, dass eine Variante im Berg finanzielle Vorzüge bietet, ist eine klare Option, für deren Erarbeitung dem Team um Ing. Anton Aschbacher Anerkennung gebührt.
Vor jeder weiteren technischen Umsetzung im Unterland liegt jedoch noch eine Menge ungelöster Fragen an anderen strategischen Abschnitten der geplanten Trasse: So gibt es für die prioritären, ab 2013/14 zu realisierenden Baulose wie Franzensfeste-Waidbruck oder die Umfahrung Bozen erst ein Vorprojekt, ganz zu schweigen von der zunehmend problematischen Finanzierungsfrage für die gesamte Zulaufstrecke, auf die BBT-Koordinator Fabris erst jüngst eindringlich hingewiesen hat.
Bei allem Respekt vor den berechtigten Anliegen der Anwohner ist festzuhalten: Das Unterland ist ein Nebenkriegsschauplatz im Poker um den BBT, dessen schwindende Machbarkeit sich in den nächsten Monaten deutlich herausstellen wird. Der verkehrspolitische Sinn des Megaprojekts steht angesichts sinkender Transit-Zahlen mehr denn je auf dem Prüfstand. Erfolge auf einer Teilstrecke sind zwar im Interesse des Unterlands, dienen aber vorab den BBT-Promotoren, um der schwindenden Glaubwürdigkeit des Projekts neuen Sinn zu geben.


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